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Infektiöse Mononukleose – Kusskrankheit oder auch Pfeiffersches Drüsenfieber

 Infektiöse MononukleoseInfektiöse Mononukleose, auch unter den Namen Pfeiffersches Drüsenfieber bekannt, ist eine Erkrankung, welche durch das Epstein Barr Virus ausgelöst wird. Die ersten Anzeichen sind Halsschmerzen, eine Rachenentzündung und es kommen oft Schluckbeschwerden dazu. Fieber, Müdigkeit und Gliederschmerzen sind weitere Symptome. Die Infektiöse Mononukleose kann auch zu einer Hepatomegalie führen, was nicht anderes bedeutet, es kommt zu einer Vergrößerung der Leber. In einigen Fällen kann sich der weiße Bereich der Augen auch gelblich färben, welches ein relativ eindeutigen Zeichen von einem Leberproblem ist. Einige Ärzte erkennen die Infektiöse Mononukleose nicht sofort und behandeln die Patienten so, als wenn ­diese an Grippe erkrankt wären. Die Infektiöse Mononukleose ist nicht an eine Saison gebunden und weltweit verbreitet. Die Übertragung der Infektiöse Mononukleose erfolgt durch eine Tröpfcheninfektion, welche oft beim Küssen erfolgt. Im englisch sprachlichen Gebieten wird dieser Vorgang auch als „kissing disease“ bezeichnet.

Um andere Erkrankungen auszuschließen, wird ein EBV-Schnelltest durchgeführt. Zügig kann ermittelt werden, ob der Patient eine Infektiöse Mononukleose hat. Im Blut wird bei dieser Untersuchung nach Antikörpern gesucht, welche sehr schnell festzustellen sind. ­Ein kleiner Stich in den Finger und das Labor kann schon mit dieser Menge Blut arbeiten.

Gibt es ein Medikament für Infektiöse Mononukleose?

Die Infektiöse Mononukleose kann leider durch kein Medikament geheilt werden, denn es gibt einfach nichts auf dem Markt. Die Mediziner können lediglich die Symptome mildern. So werden dem Patienten bei Infektiöse Mononukleose schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente verordnet. Besonders wichtig ist, die betroffene Person braucht viel Ruhe und sollte so wenig wie möglich das Bett verlassen. Um den Heilungsprozess nicht zu gefährden, ist jeglicher Alkohol verboten, da auch die Leber angegriffen wurde.

Wer ist Betroffen an Infektiöse Mononukleose

Die Inkubationszeit kann zwischen 5 und 7 Wochen liegen. In den meisten Fällen ist der auslösende Faktor nicht mehr festzustellen. Die Infektiöse Mononukleose verläuft bei Kindern und Jugendlichen in etlichen Fällen sehr harmlos und die Betroffenen haben nicht einmal bemerkt, dass sie das Pfeiffersches Drüsenfieber hatten, welches übrigens nach einem deutschen Arzt benannt wurde. Bei einem Teil der Erwachsenen können die Beschwerden derartige Ausmaße annehmen, dass ein Aufenthalt im Krankenhaus erforderlich ist. Allerdings sind schwerwiegende Verläufe sehr selten.

Jeder kann an Infektiöse Mononukleose betroffen sein

Wer einmal an Infektiöse Mononukleose erkrankt war, ist sein Leben lang immun gegen diese Erkrankung. Allerdings können sich im Mund in unterschiedlichen Abständen die Viren erneut bilden. Die betroffene Person erkrankt nicht und verspürt auch keine Viren im Mund. In dieser Situation besteht allerdings die Gefahr, andere Personen mit Infektiöse Mononukleose anzustecken. Die Mediziner und Wissenschaftler schätzen, dass sich 95 Prozent aller Menschen über 30 Jahre mit dem Epstein Barr Virus infiziert haben. So kann festgestellt werden, dass die Infektiöse Mononukleose eine sehr häufige Erkrankung ist und fast jeder einmal erkrankt war. Gefährdet sind lediglich die Personen, welche noch nicht an dem Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankten. Da fast alle erwachsenen Menschen nicht zu zweiten Mal erkranken, sind Kinder und Jugendliche das Ziel der Viren. Die jungen Leute stecken in der Regel eine Infektion sehr gut weg und es sind nur sehr selten Komplikationen zu erwarten. Bei Erwachsenen steigt der Prozentsatz an, bei welchen Probleme zu erwarten sind. Doch die Erkrankung heilt sehr gut aus und es sind kaum bleibende Schäden zu befürchten.

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